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+++ Versicherungs-Ticker – 12. Oktober +++

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Tagesthema: Renten und Studenten

An diesem Montag zeigte eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, in welchen Regionen Deutschlands die Menschen mehr oder weniger Rente erwarten können. Für Rentenforscher und für die Sozialpolitik ist das interessant. Und für den Bürger, der wissen will, ob er in seiner Wohnregion arme oder reiche „Rentennachbarn“ haben wird. Am Donnerstag zog Union Investment nach:

Union Investment-Studie (PDF): Durchschnittliche Ersatzquote aus der gesetzlichen Rentenversicherung – regionaler Durchschnitt in Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens aus der gesetzlichen Rente ersetzen.

Rentenatlas – (c)Union Investment

Für den Einzelnen ist ein Rentenatlas irrelevant, er oder sie will wissen, mit wie viel Rente später im Alter zu rechnen ist. Nun kam am Mittwoch eine weitere Studie von Swiss Life Select (vormals AWD) dazu: „Studenten vernachlässigen ihre finanzielle Vorsorge„. Das ist logisch. Die Studierenden arbeiten an den Hochschulen an ihrer Berufsausbildung. Daraus folgt später Einkommen und daraus (und dann erst!) der Bedarf für einen entsprechenden Einkommensschutz.

Knappschaft Bahn-See: „Ihr Umsatz ist unser Geschäft“

Screenshot von https://www.kbs.de/DE/02_knappschaft/08_vertriebspartner/node.html – abgerufen am 12.10.2017

„So werden Sie Vertriebspartner der Knappschaft“, das steht in Anzeigen der Knappschaft Bahn-See zu lesen. Und: „Ihr Umsatz ist unser Geschäft“. Hier sucht die Knappschaft Bahn-See nach Vertriebspartnern.

Dort liest der umworbene Partner auch: „Und das Beste: Sie müssen kein Experte für die gKV sein oder werden. Dafür sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter da.“ Angeboten wird ein so genannter Kennlernworkshop. Dort erwartet die Kennenlernworkshopper ein „neuartiger Zugangsweg zu Firmen und deren Mitarbeiter – einzigartige Chance auf alleinstellende Ansprache. Weiterer vertrieblicher Ansatz durch Gastredner, wie Sie Ihre Firmen mit der gKV stärken können.“

Irgendwie fehlt im Text der Knappschaft Bahn-See das Wort „Kunde“ oder „Verbraucher“ samt einem angestrebte Kundennutzen, oder?

Die digitalen Versicherer kommen

In der FAZ findet sich heute eine Übersicht über die „zweite digitale Gründungswelle“ bei Versicherungen. Nach den digital getriebenen Makler-Apps wie etwa Wefox oder Clark kommen die die Versicherer: Der „erste voll-digitale Schadenversicherer“ namens Element bekam nun eine BaFin-Zulassung, schreibt das Investor-Unternehmen Finleap.

Screenshot von www.Element.in/de

Die FAZ berichtet, Element wolle mit kostengünstiger künstlicher Intelligenz 70 bis 80 Prozent der Schäden vollautomatisch erledigen. Ebenfalls am Start steht Ottonova als erster neu gegründeter und zudem digitaler Krankenversicherer. In wenigen Tagen startet die Ergo-Gruppe mit dem digitalen Versicherer Nexible.

Screenshot Nexible

Der DAX klemmt knapp vor der Marke 13.000

Clark-App minus Gesetzliche Rente

(wir werben nicht mit, wir zeigen nur, wer wie wirbt) Die Politik hat’s gefordert: Die Verbraucher sollen alle Renten auf einen Blick sehen können. Das Insurtech Clark,“fairster digitaler Versicherungsexperte“ (laut „Focus Money“), will nun ein „Renten-Cockpit“ für alle anbieten.

Via App sollen Verbraucher – also Kunden von Clark – auf einen Blick sehen können, wie hoch ihre Rente(n) sind: Gesetzliche, betriebliche und private Renten. Also wirbt Clark für seine App. So:

App gecheckt. Ich wollte meinen Rentenanspruch, pardon die -anwartschaft eingeben. Aber unter „G“ wie Gesetzliche … gibt es nur die Krankenversicherung. Auch unter „D“ findet man (frau auch nicht) keine Deutsche Rentenversicherung. Somit kann man in der App bisher keine gesetzlichen Anwartschaften eingeben. Schade.

The daily international view

By coverager.com (NYC) and Shefi Ben-Hutta. Today feat. Munich Re digital partners.

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Politik: heute zur Wahl in Österreich

Der #Twittertag. Heute zu #RunOff.